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Details Soapy-Massage

Wer kennt nicht das wohltuende Gefühl, wenn man in eine warme Badewanne steigt? Sobald der Körper ins Wasser gesunken ist, der Kopf am Wannenrand aufliegt und man noch leicht tiefer in die Wanne hineinrutscht, stossen die meisten einen Seufzer der Erleichterung und Entspannung aus. Wer dabei in ein Schaumbad eintaucht, wird schnell merken, um wie viel mehr solch ein Schaum zur Entspannung beiträgt. Nicht umsonst lässt man sich gerne darauf ein: Man will sich entspannen, die Haut reinigen und sich ganzheitlich erholen. Dabei gibt es verschiedene Wirkungen, abhängig von der Farbe, des Geruches und des Schaums selbst.

Seifenschaum für mehr Erholung

Die Seifenschaummassage hat ihre Tradition im Orient. Das orientalische Badehaus, „Hamam“ genannt, ist noch heute ein Symbol für die östliche Badekultur, bei der es um mehr geht als nur um Körperreinigung. Entspannung, Kommunikation und Wellness fliessen zu einer Einheit zusammen. Wohliges Licht, angenehme Temperaturen und einige Badegäste machen ein Hamam zu einem einzigartigen Ort. Traditionell finden sich die Gäste zum Dampfbad ein. Es folgen Bürsten- und Seifenschaummassagen. Bei der Seifenschaummassage in einem Massagestudio kommt man sehr nah an die Atmosphäre eines Hamams heran. Die Kommunikation findet weniger mit Worten, sondern vielmehr über Berührungen statt. Es gibt auch kein Dampfbad, dafür jede Menge Schaum, der auf dem Körper verteilt wird. Traditionell tauchen die Masseurinnen und Masseure einen kleinen Leinensack in eine Lauge aus Kernseife, pusten hinein, um ihn aufzublasen und drücken ihn dann aus, bis grosse Schaumflocken auf den Körper der Gäste niederschweben. Die Massagegäste verschwinden nahezu gänzlich unter dem Seifenschaum. Dann werden sie gewaschen, geknetet und gedehnt. Das Ergebnis ist neben anhaltender Entspannung eine deutlich schönere und reine Haut. Im Hamam-Ritual endet die Massage in einem Raum zum Ausruhen, wo man Tee trinken kann.

Die moderne Seifenschaummassage

Für die positiven Wirkungen der Seifenschaummassage braucht es kein traditionelles orientalisches Badehaus, auch wenn ein solches eine ganz besondere Atmosphäre verleiht. Das Wichtigste bei einer Seifenschaummassage ist die Qualität des Schaums, der reinigende und entspannende Wirkungen entfalten kann. Ausserdem braucht es die geschickt eingesetzten Techniken der Masseurinnen und Masseure. Das Kneten, Reiben und Ziehen sollen den Schaum verteilen, die Haut peelen und die Muskulatur entspannen. Hierbei ist es wichtig, dass man durch den Schaum nicht wegrutscht, weil das die Kundinnen und Kunden aus ihrer Entspannung herausbringen kann. Meistens werden zur Massage auch Handschuhe aus Seide getragen. Ausserdem können zur Massage warme und kalte Güsse und eine anschliessende Ölmassage angewandt werden. Zum Schluss der entspannenden Massage wird der Schaum sacht mit Wassergüssen entfernt. Diese dienen nicht nur der Reinigung, sondern sie rufen die Kundinnen und Kunden auch in ihr Alltagsbewusstsein zurück. Sie fühlen sich danach leichter und freier. Die umfassende Reinigung ist wie eine kleine Wiedergeburt – mit einem frischen Kopf und einer seidig-weichen Haut. Es gibt also viele Formen zur Gestaltung einer Seifenschaummassage, so dass jeder Wunsch der Kundinnen und Kunden berücksichtigt werden kann. Das Wichtigste ist dabei aber immer die reinigende Wirkung des Schaums. Dass dieser grossflächig verteilt werden kann, ist wichtig, weshalb zur Seifenschaummassage die Schaumbeutel nicht fehlen dürfen. Schliessen Sie also die Augen, entspannen Sie sich und geniessen Sie eine Ganzkörperwaschung, ein Peeling und eine Massage – ein Traum aus Schaum; ein Fest für Körper, Geist und Seele.