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Details Shibari-Tantramassage

Shibari Tantra ist eine wundervolle Vereinigung von zwei erotischen Kunstformen. Während das Tantra im Westen schon lange als Weg zur sexuellen Befriedigung und Befreiung bekannt ist, ist Shibari meist nur Szenekennern bekannt. Im Shibari-Tantra fliessen nun die lustvollen Effekte beider Wege zu einem neuen zusammen. Tantra, das weitaus mehr ist als die Steigerung der sexuellen Körperkraft und Shibari, das die Fesselkunst aus Japan bedeutet, verschmelzen zu einer Synthese aus Erotik, Hingabe, Spiritualität und intensiver Lust.

Tantra hat im Westen leider ein verzerrtes Bild, weil es oft nur auf kunstvolle Sex-Stellungen oder das Training der sexuellen Kraft reduziert wird. Doch Tantra ist weitaus mehr. Es handelt sich um einen spirituellen Weg aus Indien, bei dem die sexuelle Vereinigung ein Mittel zum Zweck der Selbsterkenntnis ist. Es enthält esoterische und philosophische Elemente. Im klassischen Tantra stehen die sexuellen Aspekte nicht einmal im Mittelpunkt der Lehren. Dennoch hat sich im Westen Tantra als sexuelle Kunstform etabliert. Hinduistische und buddhistische Ideen spielen kaum mehr eine Rolle. Stattdessen werden die Optimierung der Orgasmusfähigkeit und sexuell-spirituelle Wellness angeboten. Daher spricht man auch vom Neotantra. So reiht sich Tantra in eine Vielzahl von modernen sexuellen Praktiken ein, die je nach Arrangement mehr oder weniger intim gestaltet werden können.

Tantra – Mit Sinnlichkeit zu mehr Selbsterkenntnis

Traditionell enthält das Tantra buddhistische und hinduistische Lehren. Die Spiritualität ist also von fernöstlichen Gedanken geprägt wie Selbstlosigkeit, innere Ruhe, Loslassen und Erleuchtung. Tantra als ritualisierter Geschlechtsverkehr verhilft zur absoluten Entspannung, und die Verschmelzung mit einem Partner führt zur Hingabe zu dessen Wesen, was wiederum die Selbstlosigkeit fördert. Tantra kultiviert die sinnliche Erfahrung. Erotik ist nicht länger Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, um sich selber zu begegnen. Die Partner schenken sich gegenseitig, geben sich hin und dringen zu ihrem innersten Kern vor. Nun verlangt Tantra nicht zwangsläufig Geschlechtsverkehr. Man kann sich auf vielerlei Weise in der Kunst des Tantras üben. Beliebt sind zum Beispiel Tantramassagen, in denen gezielt darauf hingearbeitet wird, einzelne Momente so bewusst und klar wie möglich zu erleben. Durch eine Tantra-Massage gelangen derjenige und diejenige, die massiert werden, ins Hier und Jetzt. Gedanken an Vergangenheit oder Zukunft hören für gegenwärtige Momente auf und werden eingetauscht zugunsten einer scharfen Wahrnehmung. Die Basis aller modernen Tantramassagen hat Andro Andreas Rothe gelegt. Sie steht in der Tradition des Tantras. Das heisst, bei den Massagen werden die Ideen, Werte und Inhalte des Tantras berücksichtigt. Aber es wird kein religiöser Anspruch erhoben und auch eine Penetration ist nicht erforderlich. Mit den Massagen können viele Menschen den Geist des Tantras erfahren und ihre Sexualität als Lebenskraft nutzen.

Shibari-Tantramassage

Shibari ist die die japanische Kunst des Fesselns. Ästhetik und Erotik verbinden sich zu einer spannenden und sinnlichen Synthese. In Kombination mit Tantra werden Lust, Entspannung und ein tiefes Wohlbefinden gesteigert. Das Fesseln hat dabei nicht nur die Funktion, einen Menschen bewegungsunfähig zu machen, sondern ihn auch als Kunstwerk zu kreieren. Die Fesseltechniken sind sehr komplex, doch versierte Hände verstehen es, die Seile schnell und sicher zu verbinden. Shibari-Tantra ist eine tantrische Fesselmassage, die es möglich macht, mit den eigenen tieferen Gefühlen verbunden zu werden. Zentrale Themen sind aktive Hingabe, Mut, Grenzen, Fühlen und der Einsatz der eigenen Stimme. Im Vorfeld wird miteinander besprochen, was stimmig ist für die Massage und was nicht. Es gibt also keine Überraschungen. Vertrauen ist der Schlüssel für eine tiefenwirkende Massage. Deshalb sind Absprachen und klare Signale notwendig. Loslassen und Ankommen gelingt bei einer Massage nur, wenn die Masseurinnen und Masseure sowie die Kundinnen und Kunden einander vertrauen und alle Regeln kennen. Tantra bezweckt das Ankommen und die Hingabe an den Moment. Shibari dient dem Loslassen, dem Geschehen-Lassen. Die Bondage-Elemente ermöglichen das Halten, Streicheln und Schmücken des Körpers. So werden die Sinne auf ungewöhnliche Weise angeregt und die Fantasie wird beflügelt. Verspielte Erotik verbindet sich mit leidenschaftlicher Hingabe und spirituellen Prozessen. Man kann aktive und passive Teile in sich erkunden und auskosten. Die Kombination aus Fesseln und Tantra gestattet es, eigene Grenzen zu reflektieren. Die Fesselkunst, schon fast eine Form der Aktionskunst, gestattet es, eigene Persönlichkeitsanteile, sehr wohl aber auch Lust und Genuss, kennenzulernen. Offenheit und Souveränität erlauben einen präsenten Ablauf und das Erleben von aktiv und passiv in Reinform. Die chinesische Massage ist Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin. Bei dieser geht es um das Erkennen und Lösen körperlicher oder geistiger Blockaden. Die Idee fußt auf der taoistischen Lehre von Yin und Yang. Bei der Massage werden sowohl Energieleitbahnen im Körper berührt als auch einzelne Punkte, die auf den Leitbahnen liegen. Im zweiten Fall wird auch von der Akupressur gesprochen.