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Taoistische erotische MassageYin und Yang

Vitalpunkte

Vitalpunkte
Beim menschlichen Körper sind bestimmte Punkte anatomisch an der Körperoberfläche exponiert. Dort befinden sich im Ayurveda die drei Lebenskräfte, auch Doshas genannt. Man nennt diese besonderen Bereiche im menschlichen Körper Vitalpunkte oder auch Marmapunkte. Hier treffen Muskeln, Venen, Arterien, Knochen, Gelenke, Sehnen oder beispielsweise Energiebahnen aufeinander. Es gibt ungefähr 108 klassische Vitalpunkte im menschlichen Körper. Manche Punkte stellen existenzielle Zentren an Energie dar. Diese sind beispielsweise beim Herz oder bei anderen Organen zu finden oder an bestimmten Körperstellen wie zum Beispiel zwischen den Augenbrauen. Durch spezielle Therapien ist es möglich, auch tiefere Ebenen im Energiesystem sinnvoll zu behandeln.
Die sechs wichtigsten Marmapunkte beziehungsweise Vitalpunkte sind: 
Adipathi: Dieser Vitalpunkt liegt am Mittelpunkt des Hauptes (Scheitel) und dient zur geistigen Gesundheit, fördert die Denkfähigkeit und unterstützt das Nervenkostüm. Er vermag es, Offenheit und Klarheit zu verleihen.
Stapani: Dieser Vitalpunkt ist zwischen den Augenbrauen platziert und ist zuständig für die Geisteskraft und gesunde Nerven. 
Hridaya: Bedeutet übersetzt „Herz“. Es ist der Vitalpunkt zwischen beiden Brüsten, direkt auf dem Brustbein. Er befähigt zu Mitgefühl und Liebe. 
Nabhi: Ein relativ grosser Bereich um den Nabel ist mit diesem Vitalpunkt benannt und steht für Wechsel und Veränderung. 
Vasti: Dieser Marmapunkt existiert im Unterbauch unter dem Nabel und ist der wichtigste Vitalpunkt der Blase. Er steht für Ehrgefühl, Mitleid und Empfindsamkeit. 
Guda: Dieser Vitalpunkt liegt um den After. Das Verdauungssystem wird durch diesen Punkt stimuliert. 
Die Vitalpunkte können durch einfachen Druck stimuliert werden, was eine sehr unmittelbare Wirkung auf bestimmte innere Organe oder den Energiekreislauf des Menschen hat. Bei der Akupunktur, Akupressur und bei der Reflexzonenmassage wird dieses Wissen angewandt, um die Organe des Patienten auf gesunde und effektive Art und Weise zu stimulieren. Beispielsweise werden Gewebe und Muskeln durch sanftes Streichen und leichtes Kneten massiert. Dadurch kann eine bessere Durchblutung erzielt werden, die chronische Verspannungen zu lösen vermag.
Ausserdem ist eine absichtslose und respektvolle Berührung des gesamten Körpers, einschliesslich seiner erogenen Zonen, möglich.Mit derlei ganzheitlichen Massageanwendung werden nicht nur äusserlich Spannungen aufgelöst, sondern auch die Fähigkeit, innerlich loszulassen wird dadurch gefördert. Erotikmassagen wirken körperlich entspannend und entstehen durch die sanfte Vorgehensweise beim Massieren.Die sexuelle Spannung wird durch die Massage der erogenen Zonen und ebenfalls durch die Gedanken und Fantasie der massierten Person aufgebaut. Durch intensive Reize können ganz neue sexuelle Empfindungen hervorgerufen werden.
Erotische Massagen führen zu einem gesteigerten Lustempfinden. Bei den Massagegrifftechniken spielen auch die Vitalpunkte des Menschen eine wesentliche Rolle.