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Fetisch

Fetisch
Ursprünglich wurden mit diesem Begriff geschnitzte Tier- und Menschenfiguren bezeichnet, die portugiesische Seefahrer von ihren Reisen mitbrachten. Aufgrund der ihnen nachgesagten magischen Wirkung belegten die Portugiesen den Begriff mit dem Wort Feitiço, was  so viel wie Zauber oder Magie heisst. Über den Gelehrten Charles de Brosses gelangte das Wort Mitte des 18. Jahrhunderts nach Europa. Die heutige Bedeutung im erotischen Kontext geht auf die psychoanalytischen Betrachtungen Sigmund Freuds zurück, der mit Fetischismus eine Form der Sexualität bezeichnete, die sich auf bestimmte Gegenstände oder Körperteile richtet.
Ein Fetisch dient als Stimulus der sexuellen Erregung und kann sowohl materieller Natur sein wie bestimmte Objekte, Körperteile oder Materialien als auch nichtstofflicher Natur wie bestimmte Gerüche oder Situationen. Objekte, die eine Nähe zu erotischen Themen aufweisen, werden häufiger zum Fetisch erklärt als andere Objekte. Hier sind vor allem Unterwäsche, Schuhe, Seidenstrümpfe, oder Materialien wie Latex und Leder zu nennen. Gegenstände, die inhaltlich von vornherein mit dem Sexualakt verbunden sind wie Dildos oder Vibratoren, dienen eher selten als Fetisch.
Weit verbreitet ist der Fetischismus zu Körperteilen wie Füssen, Brüsten oder Haaren. Der amerikanische Regisseur und Schauspieler Quentin Tarantino bekennt sich beispielsweise offen als Fussfetischist. Schielende Frauen sollen für den Philosophen René Descartes einen Fetisch dargestellt haben. 
Über die Ursachen für Fetischismus konnten von Verhaltenspsychologen bisher noch keine allgemeingültigen Erkenntnisse gewonnen werden. Die Fülle der Objekte, die als Fetisch infrage kommen sowie die Tatsache, dass Fetischismus sowohl sehr früh im Leben eines Menschen als auch in späteren Lebensphasen auftreten kann, erschweren dabei die Forschung. 
Erschwerend für die Erforschung der Ursachen ist auch, dass ein Fetisch oft weitere Merkmale aufweisen muss, um auch als solcher zu wirken. Farbe, Material oder andere Eigenschaften müssen unter Umständen zusammentreffen, damit das Objekt sexuell erregend wirkt. Auch der  Umstand, ob ein Kleidungsstück bereits getragen wurde, kann hier eine Rolle spielen. Während in einigen Fällen nur einer Sinneswahrnehmung wie der Geruch oder der Anblick schon ausreichend ist, sind für andere alle Sinne für die Erregung notwendig. 
Manche Objekte werden erst in Kombination mit bestimmten Fantasievorstellungen des Fetischisten zum Fetisch. Dabei werden die Eigenschaften des erregenden Objekts auf die der Umgebung übertragen. Beispielsweise können Uniformen oder die Berufskleidung einer Krankenschwester die Fantasie des derart anregen, dass die Vorstellung von Bestrafung oder Intimpflege als Stimulus der sexuellen Erregung dienen.
Der Fetisch eines Menschen begleitet ihn in der Regel ein Leben lang. Möglich sind allerdings leichte Abweichungen oder das Hinzukommen weiterer Fetische.
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